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Wird 2013 das Jahr der Ultrabooks?

Geschrieben in Notebook/Laptop von admin am 2 April 2013

Immer wieder stößt man auf Ultrabooks, sodass man schnell auf die Idee kommen könnte, bei diesen handelt es sich um eine eigene Geräte-Gruppe, wie Netbooks oder Tablets. Tatsächlich ist ein Ultrabook aber nur ein speziell spezifiziertes Notebook. Um genau zu sein, ist Ultrabook ein eingetragenes Warenzeichen von Intel, sodass man dementsprechend auch nur Intel-Prozessoren in einem Ultrabook vorfindet. Neben dem Intel-Prozessoren sind Ultrabooks klein, leicht, müssen eine hohe Akkulaufzeit und eine akzeptable Leistung aufweisen.

Mit den Ultrabooks hat sich Intel große Ziele gesetzt. Erst auf der Computex 2011 kündigte das Unternehmen die Ultrabooks-Linie an, dennoch wollte man im Jahr 2012 einen Marktanteil von 40 Prozent erreichen. Schon bei der Ankündigung hielten Analysten diesen Anteil für überzogen. Es wurde gar spekuliert, dass Intel selbst gar nicht mit solch einer Quote rechnete, sondern lediglich die Notebook-Branche aufrütteln wollte. Schließlich bekamen die Notebooks mit den Tablets eine starke Konkurrenz.

Und tatsächlich verfehlte Intel sein Ziel deutlich. Zwar liegen bisher keine offiziellen Zahlen vor, dennoch schätzen Experten den Marktanteil von Ultrabooks auf rund 5 % (wobei hier auch Apples MacBook Air eingerechnet worden sein soll, was aber aus markenrechtlichen Gründen nicht als Ultrabook bezeichnet wird, obwohl es die Spezifikationen erfüllt und so als ein Art Vorbild gesehen wird). Dennoch steckt Intel nicht den Kopf in den Sand und hält weiterhin am Ultrabook-Konzept fest. Schon für das Jahr 2013 soll der Marktanteil deutlich steigen. Zum einen werden die Ultrabooks immer günstiger, zum anderen bietet Intels Haswell-Prozessoren einiges an Potential.

Mit den Haswell-Prozessoren würde dann die dritte der insgesamt drei Einführungs-Stufen beschritten werden. Die erste Stufe startete im vierten Quartal 2011 und schrieb unter anderem eine maximale Dicke von 21 mm vor oder die Nutzung eines Low-Voltage-Prozessors. Im Jahr 2012 folgte dann die zweite Stufe mit Ivy-Bridge-Prozessoren, sowie USB 3.0 oder Thunderbolt und PCI Express 3.0. Mit der dritten Stufe möchte Intel nun also endlich den Durchbruch schaffen.

Ob die 40% Marktanteil im Jahr 2013 erreicht wird, bleibt dennoch fraglich. Immerhin könnte der Anteil an Ultrabooks einen großen Sprung machen. So möchte Digitimes erst vor kurzem von taiwanischen Notebookherstellern erfahren haben, dass die Unternehmen für das Jahr 2013 mit doppelt so hohen Stückzahlen wie für das Jahr 2012 rechnen. So sollen alleine rund 10 Prozent der ausgelieferten Notebooks dem Intel Ultrabook-Konzept folgen.

Man darf also gespannt sein, was das neue Jahr 2013 für die Ultrabooks mit sich bringt. Für alle die sich zwischen Notebook und Tablet-PC nicht entscheiden können, ist ein Ultrabook die beste Lösung. Wer sich dennoch nicht so einfach entscheiden kann, der sollte mal beim Euronics Ultrabook-Onlineberater vorbei schauen. Hier findet man noch einmal die Vorteile eines Ultrabooks aufgeführt.


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5 Antworten zu “Wird 2013 das Jahr der Ultrabooks?”

  1. Sabrina sagt:

    Die Ultabooks scheinen wirklich Interessant zu sein. Ich finde Sie aber im Moment noch recht heftig im Preis.

  2. Ampirion.com sagt:

    Also Computerhändler denke ich mal nicht, dass sich Ultra-Books durchsetzen werden. Es wird vielmehr in Richtung Smartphone und Tablet gehen, vermute ich mal.

  3. Alexander sagt:

    Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen, bin auch der Meinung, dass sich eher Geräte mit mobilen Betriebssystemen durchsetzten werden. Ich mein die Qualität scheint bei Ultrabooks ja zu stimmen, jedoch ist auch der Preis momentan noch „ultra“ hoch:)

  4. Fabian sagt:

    Ich denke auch, dass sich Ultrabooks niemals durchsetzten werden. Allein schon die Preisgestaltung wirkt sich alles andere als förderlich auf den Marktanteil aus. Allerdings muss man eben die Zielgruppe betrachten, für die die Ultrabooks entworfen wurden. Das sind nämlich die vielen gut verdienenden Menschen die mobil arbeiten. Für die stellt sich dann halt die Frage, 3-4kg oder 1-2kg.

    Betrachtet man allerdings die Entwicklung würde ich sagen, das es in Richtung Surface-Modelle gehen wird. Ein Tablet, was bei bedarf mit irgend etwas angedocktem zum PC wird. Aber wer weiss das schon 😉

  5. Jonas sagt:

    Meine persöhnliche Meinung zu Ulrabooks ist, dass sie zwar praktisch, leicht und auch ziemlich schnell sind, aber wegen ihren hohen Anschaffungskosten keine Zukunft haben.Denn wenn die Ultrabooks günstiger werden, werden auch Tablets und Smartphones günstiger.

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