Sponsored Video: Wie IBM an Datenspeicher mit Atomen forscht

Datenspeicher sind so günstig wie nie, Speicherplatz ohne Ende. Dabei wird die Zukunft noch einiges mehr bringen. So ist nach eigenen Angaben Datenspeicher mit Atomen eines der wichtigsten Forschungsgebiete der IBM. Erst Anfang des Jahres 2012 verkündeten Forscher des IBM Almaden Research Center in einem Artikel der Fachzeitschrift Science, dass es ihnen gelungen ist, 1 Bit in nur zwölf Atomen zu speichern. Wer mit der Verhältnismäßigkeit nichts anfangen kann, dem sei gesagt, das bisher rund eine Million Atome erforderlich waren, um 1 Bit zu speichern. Ebenfalls konnten die Forscher durch die Kombination mehrerer solcher Bit-Blöcke ein Byte konstruieren, also die nächst höhere Speichereinheit. Hierfür waren dementsprechend 96 Atome auf einer Fläche von 4 mal 16 Nanometer nötig. Herkömmliche Festplatten brauchen für ein Byte mindestens eine halbe Milliarden Atome. Zwar sei die Technologie noch weit von der Marktreife entfernt (unter anderem war die Struktur nur bei einer Temperatur von minus 268 Grad Celsius für einige Stunden stabil), bis es dann aber soweit ist, können die Festplattenlaufwerke extrem verkleinert werden, da die Speicherdichte extrem erhöht ist. Generell sahen die Forscher in ihren Ergebnissen den Durchbruch für die Sicherung magnetischer Informationen auf atomarer Ebene.

Doch warum ist die Thematik der Datenspeicherung mit Atomen so wichtig? Ganz einfach, selbst heute noch gilt das Mooreschen Gesetz aus dem Jahre 1965, das besagt, dass sich alle zwei Jahre die Anzahl der Transistoren in einem integrierten Schaltkreis verdoppelt. Es wird immer eine kompaktere Bauweise möglich und wenn sich das Gesetz nicht ändert, wird man irgendwann auf die atomare Ebene stoßen. Bis es soweit ist, werden zwar einige Jahre ins Land ziehen, dennoch möchte IBM schon jetzt Pionierarbeit leisten um später davon profitieren zu können.

Als „kleine Fingerübung“ haben Forscher, ebenfalls von IBM, den kleinsten Film der Welt laut Guiness Buch der Rekorde kreiert. Dabei wurden Tausende von Kohlenmonoxidmolekülen mit Hilfe eines Rastertunnelmikroskops bewegt, heraus kam ein Film mit dem Namen „Ein Junge und sein Atom“:

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Alles weitere zu dem Video und den Forschungen dahinter gibt es bei IBM.

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