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Sponsored Video: Wie IBM an Datenspeicher mit Atomen forscht

Geschrieben in Speichermedien von admin am 23 August 2013

Datenspeicher sind so günstig wie nie, Speicherplatz ohne Ende. Dabei wird die Zukunft noch einiges mehr bringen. So ist nach eigenen Angaben Datenspeicher mit Atomen eines der wichtigsten Forschungsgebiete der IBM. Erst Anfang des Jahres 2012 verkündeten Forscher des IBM Almaden Research Center in einem Artikel der Fachzeitschrift Science, dass es ihnen gelungen ist, 1 Bit in nur zwölf Atomen zu speichern. Wer mit der Verhältnismäßigkeit nichts anfangen kann, dem sei gesagt, das bisher rund eine Million Atome erforderlich waren, um 1 Bit zu speichern. Ebenfalls konnten die Forscher durch die Kombination mehrerer solcher Bit-Blöcke ein Byte konstruieren, also die nächst höhere Speichereinheit. Hierfür waren dementsprechend 96 Atome auf einer Fläche von 4 mal 16 Nanometer nötig. Herkömmliche Festplatten brauchen für ein Byte mindestens eine halbe Milliarden Atome. Zwar sei die Technologie noch weit von der Marktreife entfernt (unter anderem war die Struktur nur bei einer Temperatur von minus 268 Grad Celsius für einige Stunden stabil), bis es dann aber soweit ist, können die Festplattenlaufwerke extrem verkleinert werden, da die Speicherdichte extrem erhöht ist. Generell sahen die Forscher in ihren Ergebnissen den Durchbruch für die Sicherung magnetischer Informationen auf atomarer Ebene.

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